Kommunalwahl 2011
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Grundsatzprogramm
Unsere Kandidaten
- Ruth Disser
- Dieter Jahn
- Kai Gerfelder
- Gisela Schobbe
- Hans-Joachim Funkert
- Roman Kirchner
- Angela Weiß
- Holger Hitzel (parteilos)
- Jan Triebel
- Katja Jochum
- Frank Kollmus
- Hans-Christian Falkenberg
- Frank Simon (parteilos)
- Ammar Bustami (parteilos)
- Ernst Guschlbauer
- Franz Klein (parteilos)
- Gerlinde Glaser
- Frank Kuhn
- Horst Lozar
- Peter Triefenbach
- Wolfgang Löbnau
- Norbert Hassenpflug
- Michael Jochum (parteilos)
- Herwig Guschlbauer
- Heinz-Jürgen Verkamp
- Egon Laber
- Jens Gerfelder
Kein Kind darf auf der Strecke bleiben
Eine familienfreundliche Gemeinde zeichnet sich durch ausreichende Betreuungsplätze für Kinder, gute Schulen und attraktive Angebote für Senioren aus. Seit 2004 haben wir die Kinderbetreuung stetig ausgebaut. Aus allen Kindergärten sind Kindertagesstätten mit Mittagsversorgung geworden. Das Betreuungsangebot in den Kindertagesstätten wird durch die flexible Tagespflege, durch Tagesmütter und Tagesväter ebenso ergänzt wie durch die Koordinationsstelle in der Gemeindeverwaltung. Die Bedürfnisse von Kindern und Familien müssen weiterhin verstärkt Berücksichtigung finden. Das zeigen die Prognosen zur Demografie deutlich.
Sobald die Erweiterung und die Sanierung des Katholischen Kindergartens in Zellhausen abgeschlossen sind, werden dort zwei Krabbelgruppen für Kinder unter 3 Jahre eingerichtet. Die stets steigende Nachfrage zeigt: Diese neuen Plätze reichen allerdings nicht aus, um den Bedarf zu decken. Daran wollen wir weiter arbeiten.
Unser Ziel ist eine ausreichende Anzahl an Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren.

Gemeinde und Kirche Hand in Hand: KiTa Mainflingen
In den Kindertagesstätten unserer Gemeinde wird eine ausgezeichnete Arbeit geleistet. Durch die verschiedenen pädagogischen Ansätze in den Einrichtungen steht den Eltern und Kindern ein hervorragendes Angebot zur Verfügung. Mainhausen kann sich heute mit Recht als „familienfreundliche Gemeinde“ bezeichnen.
Der hohe Qualitätsstandard kann jedoch nur erhalten werden, wenn die Kinderbetreuung mit entsprechenden Mitteln ausgestattet bleibt. Wenn das Bistum Mainz nicht die nötigen Mittel zur Finanzierung der katholischen Einrichtung in Mainflingen bereitstellt, werden wir unsere Familien nicht im Stich lassen. Die Villa Kunterbunt kann weiterhin mit unserer Unterstützung rechnen.
Für die Bildungspolitik gibt es in Hessen viele Zuständige. Auch die Gemeinde hat einen großen Anteil an der Weiterentwicklung der Schullandschaft.

Langer Kampf mit gutem Ende: Käthe Paulus-Schule
So können wir heute auf das Erreichte durchaus stolz sein: Die neue Käthe-Paulus-Schule und die Betreuungseinrichtung „Schüler-Gondel“ sind bereits seit einigen Jahren fertig gestellt und mit Leben gefüllt. Im Ortsteil Mainflingen wurde die Anna-Freud-Schule saniert, eine neue Schulturnhalle und die dazugehörigen Betreuungsräume der „Schülerburg“ gebaut. An den Baukosten des Betreuungstraktes ist die Gemeinde jeweils zu 2/3 beteiligt. Die Fördervereine, als Betreiber der Einrichtungen, erhalten eine finanzielle Unterstützung. Wir wollen die Schulen und die Fördervereine auch in Zukunft fördern, ohne die Entwicklung zu Ganztagsschulen aus dem Blick zu verlieren.

Endlich in Mainflingen: Mittagsbetreuung an der Anna-Freud-Schule
Das oberste Ziel unserer Kinder- und Jugendpolitik ist es, allen jungen Menschen, egal welchen Geschlechts und welcher sozialer und kultureller Herkunft, ein selbstbestimmtes Leben in einer solidarischen Gesellschaft zu ermöglichen. Wir wollen junge Menschen für eine aktive Mitgestaltung der Gemeinschaft gewinnen.

Mittel stehen bereit: Halfpipe für unsere Jugend
Das Angebot für unsere Jugend lässt leider noch immer zu wünschen übrig. Wichtige Projekte geraten aufgrund der Uneinigkeit der politischen Gremien immer wieder ins Stocken. So auch bei der geplanten Skateranlage. Sobald ein passender Platz gefunden ist, werden wir uns weiter für diese Anlage einsetzen. Die finanziellen Mittel stehen bereits seit zwei Jahren bereit.
Darüber hinaus gibt es aber weitere Bedürfnisse unserer Jugendlichen: Im Rahmen eines Workshops haben unsere jungen Menschen deutlich gemacht, welche Wünsche sie an die Gemeinde haben. Wir wollen die konstruktive Zusammenarbeit mit den Jugendlichen fortsetzen und gemeinsam an den Ideen für ein „jugendfreundliches Mainhausen“ arbeiten. Eine Jugendwoche gab es bereits. Dabei wurden Ausflüge und Veranstaltungen angeboten.
Dieses Projekt halten wir für ebenso sinnvoll wie Veranstaltungen von Jugendlichen für Jugendliche. Bei diesen und anderen Ideen werden wir die Bürgermeisterin und vor allem unseren Nachwuchs gern unterstützen. Fest steht: Jugendarbeit ist mehr als Ferienspiele.

