Bürgermeister Joachim Ruppert, Groß-Umstadt, erklärt
am Beispiel seiner Stadt
„Bürgerbeteiligung ist eine gute Sache, aber nur
wenn wir sie richtig organisieren". Aus diesem Grund ist es uns eine große
Freude, dass wir Joachim Ruppert, Bürgermeister von Groß-Umstadt, gewinnen
konnten, um uns das Projekt Bürgerhaushalt zu präsentieren“, so Gisela Schobbe,
Vorsitzende der SPD in Mainhausen. Seit mehreren Jahren wird in Groß-Umstadt
die Einbindung der Bevölkerung über den sogenannten Bürgerhaushalt
gewährleistet.
Am
Mittwoch, den 08. September 2010, um 19.00 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus Zellhausen, Rheinstraße 1, Mainhausen, wird
Bürgermeister Ruppert daher allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, aber
auch gern den interessierten Gemeindevertretern, erläutern, wie Groß-Umstadt in
Sachen Bürgerhaushalt vorgeht und vor allem, wie sich die Bürger einbringen
können.
Tipps und Antworten auf offene Fragen erwartet die SPD Mainhausen
durch die öffentliche Veranstaltung und den Erläuterungen des Bürgermeisters
der Stadt Groß-Umstadt. Die SPD hofft, dass die Thematik auf großes Interesse
der Bürgerschaft stößt und sich viele an der Diskussion beteiligen.
Zurzeit beschäftigt sich die Gemeindevertretung der
Gemeinde Mainhausen mit dem Thema „Bürgerhaushalt“, dort wird ein
diesbezüglicher Antrag beraten. „Verschiedene größere und kleinere Kommunen
versuchen neue Wege zu gehen, um die Bürger an politischen
Entscheidungsprozessen zu beteiligen“, erklärt Kai Gerfelder,
SPD-Fraktionsvorsitzender „Dieser Ansatz der ‚Politik von unten’ ist
prinzipiell gut und richtig - die Frage ist das Wie! Ob der Bürgerhaushalt ein
für Mainhausen geeignetes Instrument sein kann, werden wir gemeinsam mit
Bürgermeister Ruppert erörtern. Es ist uns insgesamt wichtig, das Vertrauen der
Bürgerschaft in die örtliche Politik und in die Verwaltung wieder herzustellen“, so Kai Gerfelder, „ein Mehr an Demokratie
trägt immer auch dazu bei, dass sich mehr Bürger für ihr Gemeinwesen
interessieren – und damit auch geneigt sind, mehr Verantwortung für die Zukunft
ihrer Gemeinde zu übernehmen.“
Für die
Mainhäuser Sozialdemokraten ist es gerade wichtig, dass sich mehr Bürgerinnen
und Bürger für die Gemeinde und die Geschehnisse interessieren. Das ist auch
der Ansatz der kreisweiten Kampagne der SPD „Kommunal ist nicht egal“. „Wir
alle leben in Mainhausen und es kann uns nicht „egal“ sein, was in Mainhausen
wie passiert“, erläutert die SPD-Vorsitzende abschließend.
Zurück zu den Beiträgen