Kommunalwahl 2011
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Grundsatzprogramm
Unsere Kandidaten
- Ruth Disser
- Dieter Jahn
- Kai Gerfelder
- Gisela Schobbe
- Hans-Joachim Funkert
- Roman Kirchner
- Angela Weiß
- Holger Hitzel (parteilos)
- Jan Triebel
- Katja Jochum
- Frank Kollmus
- Hans-Christian Falkenberg
- Frank Simon (parteilos)
- Ammar Bustami (parteilos)
- Ernst Guschlbauer
- Franz Klein (parteilos)
- Gerlinde Glaser
- Frank Kuhn
- Horst Lozar
- Peter Triefenbach
- Wolfgang Löbnau
- Norbert Hassenpflug
- Michael Jochum (parteilos)
- Herwig Guschlbauer
- Heinz-Jürgen Verkamp
- Egon Laber
- Jens Gerfelder
SPD - Wahlprogramm 2011
Vor sieben Jahren ist die Sozialdemokratin Ruth Disser als Bürgermeisterin in das Rathaus unserer Gemeinde eingezogen. Seit fünf Jahren ist die SPD-Fraktion stärkste Fraktion in der Gemeindevertretung und hat trotz erheblicher Widerstände der dortigen Mehrheit und mit geringer Finanzausstattung dafür Sorge getragen, dass sich unsere schöne Gemeinde als familien- und wirtschaftsfreundlicher Standort im Rhein-Main-Gebiet präsentiert. Wir haben veraltete Strukturen aufgelöst und die Gemeinde in ökonomischer, ökologischer und sozialer Hinsicht modernisiert:
Wir haben Vieles auf den Weg gebracht:
- Die Käthe-Paulus-Schule ist fertig gestellt. Die Kinder im Ortsteil Zellhausen besuchen eine der modernsten Grundschulen im Kreis Offenbach.
- Die Einfeldturnhalle an der Anna-Freud-Schule ist gebaut.
- Der Ortsteil Mainflingen verfügt wieder über einen Lebensmittelmarkt. Ergänzt wird dieser durch Drogerie, Getränkehandel, Bekleidungs- und Schnäppchenmarkt. Bäckerei und Zeitungskiosk runden das Angebot ab.
- Die Kinderbetreuung wird allen Bedürfnissen gerecht. Es sind zahlreiche Betreuungsplätze im U3-Bereich vorhanden. Alle Mainhäuser Kindergärten wurden zu Tagesstätten mit Mittagsversorgung umgestaltet.
- Die Nachmittagsbetreuung für unsere Grundschüler ist sowohl in Zellhausen als auch in Mainflingen gesichert.
- Sämtliche Spielplätze im Gemeindegebiet wurden saniert und modernisiert.
- Die Feuerwehren in beiden Ortsteilen verfügen über moderne Gerätehäuser, die den Ansprüchen des Brand- und Katastrophenschutzes im neuen Jahrhundert gerecht werden.
- Verkehrssicherheit hat einen hohen Stellenwert. Zahlreiche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung wurden umgesetzt: Unter anderem der Kreisel am Ortseingang Mainflingen, die Ampel an der Käthe-Paulus-Schule, Geschwindigkeitskontrollen an den Ortseingängen, Straßenmarkierungen im ganzen Gemeindegebiet und die Querungshilfe an der TGZ Kreuzung in Zellhausen.
- Der Investitionsstau an den Gemeindegebäuden wird schrittweise aufgelöst. Mainflingens Bürgerhaus und der Katholische Kindergarten Zellhausen werden energetisch saniert, um Heizkosten zu sparen. Der Katholische Kindergarten erhält einen Anbau.
- Die Wohntreff GmbH (Seniorenheim) wurde vor der Insolvenz gerettet.
- Der Eigenbetrieb Badeseen/Campingplatz leistet eine betriebswirtschaftlich orientierte Arbeit bei der Verwaltung unserer bedeutenden Freizeiteinrichtungen.
- Die Gemeindeverwaltung wurde zum Dienstleistungsbetrieb umgestaltet. Für die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Seligenstadt im Bereich Personalamt hat die Gemeinde den Spar-Euro des Bundes der Steuerzahler erhalten.
- Der dringend erforderliche Kanalbau in Mainflingen ist abgeschlossen. In Zellhausen sind erste Modernisierungen erfolgt.
Wir sind der Meinung, dass sich diese Bilanz der letzten fünf Jahre – neben weiteren nicht aufgeführten Maßnahmen – durchaus sehen lassen kann. Vor allem vor dem Hintergrund knapper finanzieller Mittel ist diese Fortentwicklung der Gemeinde und die Investition in dauerhafte Werte ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde.
Diesen Weg der Modernisierung bei gleichzeitiger Konsolidierung der Finanzen wollen wir weiter mit Ihnen fortsetzen.
Auch für die Zukunft haben wir uns viel vorgenommen. Unsere Ziele für die kommenden Jahre:
- Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise auffangen. Die überraschend starken Einnahmeausfälle der vergangenen beiden Jahre müssen durch sparsames Haushalten ausgeglichen werden. Bei künftig steigenden Steuereinnahmen steht der Abbau der Defizite im Vordergrund.
- Die Schaffung eines Gewerbegebietes im Ortsteil Zellhausen. Denn nur wo Arbeit ist, entsteht auch Wohlstand.
- Die Umnutzung des MAN-Geländes in Mainflingen. Aus der Industriebrache soll ein Wohn- und Gewerbegebiet entstehen, das jungen Familien ein angenehmes Wohnumfeld und Chancen auf Beschäftigung bietet.
- Den Ausbau der Breitbandversorgung (DSL) im gesamten Gemeindegebiet. Wir setzen uns für eine Lösung ein, die für alle Bürgerinnen und Bürger sowie für die Gewerbegebiete realisierbar ist.
- Die Umsetzung einer klimafreundlichen Energieversorgung unter Berücksichtigung des lokalen Handwerkes.
- Die Fortsetzung der Sanierung der Bushaltestellen nach modernstem und barrierefreiem Standard.
- Die Optimierung des Öffentlichen Personennahverkehrs.
- Der Ausbau der Verkehrssicherheit zum Wohle aller.
- Die Fortsetzung der Gebäudesanierungen an unseren Liegenschaften unter Berücksichtigung klimapolitischer und energiesparender Maßnahmen.
- Die Gestaltung der öffentlichen Anlagen, Straßen und Wege mit Ihrer Hilfe.
- Die Angebote für Senioren und Jugend erhalten und das Miteinander der Generationen fördern.
- Die Förderung bürgerschaftlichen Engagements in Vereinen, Verbänden und Selbsthilfegruppen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten.
- Ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung nicht nur bei der Gestaltung des Haushaltes.
- Den Meinungsaustausch mit Ihnen – allen Bürgerinnen und Bürgern, Interessensvertretungen, Vereinen und sonstigen Institutionen.
Mainhausen befindet sich nach Jahren der dringend erforderlichen Investitionen in einer Phase der Konsolidierung. Hierunter verstehen wir insbesondere Zurückhaltung bei städtebaulichen Großprojekten sowie die Schonung der Finanzen. Das heißt für uns als SPD, dass die Zeit großer Investitionen vorläufig vorbei ist.
Auf den folgenden Seiten haben wir ausführlich aufgeführt, wie wir mit Augenmaß viele Innovationen für Mainhausen erreichen wollen.
Wie sich unser Mainhausen in Zukunft verändern soll, um dem Anspruch als attraktiven Lebensraum und modernem Wirtschaftsstandort in der Metropolregion Rhein-Main gerecht zu werden. Denn nur dann wird unsere Gemeinde zukunftsfähig bleiben.


