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Der Rote Bote Dezember 10

Der Rote Bote Ausgabe Dezember 2009


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Wahlprogramm 2006

Was hat sich getan - was ist zu tun

Seit zwei Jahren steht mit Ruth Disser eine sozialdemokratische Bürgermeisterin an der Spitze der Verwaltung. Trotz erheblicher Widerstände, finanzieller Sorgen und ohne eigene Mehrheit, hat die Bürgermeisterin gemeinsam mit der SPD-Fraktion die "Ärmel hochgekrempelt" und sich der vorgefundenen Probleme angenommen. Die Politik des Stillstandes wurde endlich aufgelöst. Auch wenn die Gemeindevertretung teilweise Monate für die Entscheidungsfindung benötigte, wurden viele notwendigen Maßnahmen angestoßen und umgesetzt:

  • Der Baubeginn der Käthe-Paulus-Schule steht kurz bevor, die Ausschreibung ist abgeschlossen, hier liegt die Verantwortung beim Kreis Offenbach als Schulträger.
  • Die Einfeldturnhalle der Anna-Freud-Schule wird gebaut. Der Spatenstich ist am 14. Februar erfolgt.
  • Der Lebensmittelmarkt in Mainflingen wird in Kürze eröffnet.
  • In Mainhausens Kinderbetreuungseinrichtungen gibt es nun endlich auch Ganztagsbetreuung und Mittagstisch.
  • Eine Tagesmütterzentrale ist eingerichtet.
  • Auf Mainhausens Straßen und Wegen hat Sicherheit wieder Priorität - zahlreiche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen wurden umgesetzt, andere sind in Planung (Schulwegeplan).
  • Die Gemeinde leistet ihren Beitrag zur Minderung des Lehrstellenmangels. Sie bildet nach mehr als 25 Jahren wieder aus.
  • Der Gemeindehaushalt ist auf dem Weg der Konsolidierung. Ausgaben und Einnahmen werden ständig weiter überprüft.
  • Für den Mittelwellensender wurde eine neue Antenne gebaut.
  • Der Radweg an der L2310 (Richtung Stockstadt) kommt auf die Prioritätenliste des Landes Hessen.
  • Mit der Gründung des Eigenbetriebes "Badeseen/Campingplatz" und der Einführung der Doppelten Buchführung wurden neue Wege einer modernen und zukunftsweisenden Verwaltung beschritten.
  • Die Kanalbaumaßnahmen in Mainflingen stehen vor dem Abschluss, weitere Arbeiten in Zellhausen liegen noch vor uns.
  • Die gemeindeeigene Wohntreff GmbH steht wieder auf sicheren Füßen, die Insolvenz konnte verhindert werden.

Auf vielen Feldern hat sich die Gemeinde Mainhausen in den letzten Monaten bewegt. Mainhausen wird bei übergeordneten Gremien wieder ernst genommen und angehört. Auch in den kommenden Jahren müssen wir zahlreiche Herausforderungen meistern, um unsere Gemeinde voranzubringen.

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Wir Mainhäuser Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten setzen uns ein für:

  • Stabile Finanzen, um Notwendiges zu tun und Investitionen zu tätigen.
  • Den weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten, mit festen Qualitätsstandards.
  • Moderne Schulen mit Ganztagsbetreuung.
  • Ein Miteinander der Generationen in Mainhausen.
  • Verkehrssicherheit, zum Wohle aller.
  • Umfassende Straßensanierungsmaßnahmen.
  • Den Ausbau des Radwegenetzes in alle Richtungen.
  • Eine Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs.
  • Den Erhalt und die Sanierung gemeindeeigener Einrichtungen.
  • Die Errichtung des geplanten Naturschutzzentrums auf dem Gelände der ehemaligen HIM-Grube.
  • Die sachgemäße Unterbringung beider Feuerwehren.
  • Die Förderung regenerativer Energien.
  • Die Schaffung moderner und tragfähiger Verwaltungsstrukturen.
  • Eine solide Wirtschaftspolitik, die bereits ansässiges Gewerbe hält und neues Gewerbe ansiedelt.
  • Die Bewahrung einer ökologisch vielfältigen Naturlandschaft, um eine hohe Lebensqualität zu sichern.
  • Eine schönere Gestaltung unserer Gemeinde.
  • Die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Vereinen, Verbänden und Selbsthilfegruppen im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten.
  • Den Meinungsaustausch mit Ihnen, allen Bürgerinnen und Bürgern, Interessenvertretungen, Vereinen und Institutionen.

Auf den folgenden Seiten haben wir ausführlich dargelegt, wie wir uns die Zukunft Mainhausens vorstellen und was wir im Einzelnen wollen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und setzen Sie sich mit den aufgeführten Argumenten auseinander.

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Nur nachhaltige Finanzpolitik ist gute Finanzpolitik

Die finanzielle Situation unserer Gemeinde ist weiterhin besorgniserregend. Bei Amtsübernahme von Bürgermeisterin Ruth Disser bewegte sich Mainhausen am Rande der Zahlungsunfähigkeit. Die Defizite im Verwaltungshaushalt erreichten nahezu die Millionengrenze. Bereits bei der Genehmigung des Gemeindehaushaltes 2003 hat die Kommunalaufsicht ein Konsolidierungskonzept gefordert. Erst mit dem Haushaltsplan 2004 wurde ein solches Konzept auf Initiative der Bürgermeisterin und der SPD-Fraktion verabschiedet. In dem Haushaltskonsolidierungskonzept müssen die zahlreichen Versäumnisse der Vergangenheit abgearbeitet werden. Die Auflagen der Kommunalaufsicht fordern unter anderem:

  • Überprüfung der freiwilligen Leistungen (Vereinszuschüsse)
  • Ausgleich der Gebührenhaushalte (Müll, Wasser, Friedhof)
  • Anpassung von Steuersätzen
  • Korrekturen bei der Verwaltungsorganisation
  • Auslagerung defizitärer Bereiche
  • Neuinvestitionen nur bei nachhaltiger Kosteneinsparung

Die aufgeführten Auflagen zeigen deutlich: Die Zeit der "kommunalen Wohlfühlpolitik" ist endgültig vorbei.

Die SPD-Fraktion hat sich in den vergangenen Monaten einen strikten Sparkurs, der dem Wohl der Gemeinde dient, zu eigen gemacht. Trotz unserer Rolle als Opposition haben wir unliebsame Entscheidungen wie die Anpassung der Gebührenhaushalte getroffen. Die Mehrheitsfraktion hat diesen Mut nicht unter Beweis stellen können. Mehrfach hat sie sich aus ihrer finanzpolitischen Verantwortung gestohlen.

Künftig als Eigenbetrieb organisiert, Badesee und Campingplatz Mainhausen

Durch die zusätzliche Nutzung der vorhandenen Einsparpotentiale sind die Gebührenhaushalte zwischenzeitlich weitgehend ausgeglichen. Bestehende Verträge wurden geprüft, teilweise gekündigt und neu ausgeschrieben. Die Umstrukturierung innerhalb der Gemeindeverwaltung hat zu Einsparungen bei den Personalkosten geführt. Durch die Transparenz in heutigen Haushaltsplänen können Einnahmen und Ausgaben genau zugeordnet und analysiert werden.

Mit dem Wechsel von der Kameralistischen zur Doppelten Buchführung wird der Haushalt der Gemeinde zukünftig noch transparenter. Im übrigen laufen die Vorbereitungen hierfür bereits auf Hochtouren. Im Rahmen des Projektes "Odenwald-Doppik", wurde gemeinsam mit ca. zwanzig anderen Gemeinden ein Weg gefunden, im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit diese Umstellung kostengünstig vorzubereiten.

Im Dezember haben wir gegen die Stimmen einer geschwächten Mehrheitsfraktion die Gründung des Eigenbetriebes Campingplatz und Badeseen beschlossen und somit einen weiteren großen Schritt in Richtung Haushaltsklarheit getan. Die Gemeinde behält ihren Einfluss auf die Anlagen, die Beschäftigten behalten ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig werden die Einrichtungen - die ebenso Geld umsetzen wie eine privatrechtliche Firma - flexibler, effizienter und transparenter geführt.
Trotz der eingeleiteten Schritte sind weiterhin enorme Kraftanstrengungen nötig, um die Finanzlage der Gemeinde zu bereinigen. Das Haushaltskonsolidierungskonzept greift in kleinen Schritten. Die Fehlentscheidungen der Vergangenheit werden noch lange nachwirken. Wir werden im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger mit Umsicht, Ausdauer, Sparsamkeit, Mut zur Konsequenz und dem Willen, das Wenige gerecht zu verteilen, die Handlungsfähigkeit der Gemeinde wieder herstellen.

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Wirtschaftsstandort - Mainhausen

Unsere Gemeinde ist Teil der Wirtschaftsregion Frankfurt/Rhein-Main und zeichnet sich durch gute Lage, angemessene Gewerbesteuerhebesätze und bestehende Direktanbindung an die Autobahnen aus. Diese Standortfaktoren sind zu nutzen. Ziel muss es sein, ansässige Betriebe zu halten und neues Gewerbe anzusiedeln.

Maßnahmen, die den Wegzug von Unternehmen verhindern können sind:

  • Beteiligung von ortsansässigen Unternehmen und interessierten Bürgern an Entwicklungsmöglichkeiten der Kommune
  • Schaffung neuer Anreize zur Gewerbeansiedlung
  • Kontinuität in der Wirtschaftspolitik
  • Schaffung von Plattformen zur Unternehmenspräsentation
  • Angebote von Kinderbetreuugsmöglichkeiten für Mitarbeiter von Mainhäuser Unternehmen

Bürgermeisterin Disser hat gemeinsam mit dem Mainhäuser Gewerbeverein mit Diskussionsrunden zwischen Gewerbe und Gemeindeverwaltung begonnen. Diese sind weiterzuführen.

Wichtiger Standortfaktor: Der neue Lebensmittelmarkt in Mainflingen

Der Wochenmarkt, der in Mainflingen eröffnet werden soll, ist ebenso eine Chance für örtliche Händler wie die geplante Gewerbeschau im Mai 2006.
Beide von Bürgermeisterin Disser angestoßenen Projekte, bieten den Unternehmen unserer Gemeinde die Möglichkeit, sich und ihr Tun öffentlichkeitswirksam vorzustellen.

Die Gestaltung unserer Gewerbegebiete und deren Neubeschilderung, werden ebenso Aushängeschild für die Unternehmen wie die dort geleistete Arbeit und deren Angebot.

Weiteres Ziel: Künftig neue Beschilderung für die Gewerbegebiete

Im Gegenzug können wir von den ortsansässigen Unternehmen durchaus erwarten, dass sie sich an der Entwicklung der Gemeinde und an der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen beteiligen. Die Gemeinde ist hier, auf unsere Initiative hin, mit gutem Beispiel vorangegangen. Seit 25 Jahren wurden erstmals wieder 2 Ausbildungsplätze geschaffen.

Nur langfristige Planung legt den Grundstein für Gewerbeansiedlung und schafft Arbeitsplätze. Mit Blick auf die geringen Flächenressourcen und damit verbundenen begrenzten Erweiterungsmöglichkeiten, muss dieser Grundsatz Priorität haben.

Großbetriebe vor Ort bieten mehrere Hundert Arbeitsplätze. Einer Verlagerung der Arbeitsplätze, aus welchen Interessen auch immer, muss entgegengewirkt werden. Die Diskussion bezüglich des MAN Standortes ist noch nicht endgültig ausgestanden, wir werden uns weiterhin für den Fortbestand einsetzen.

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Mainhausen - eine familien- und kinderfreundliche Gemeinde

In allen kommunalen Politikbereichen müssen die Bedürfnisse von Kindern und Familien verstärkt und vorrangig Berücksichtigung finden,

  • um die Vereinbarkeit von Elternrolle und Berufstätigkeit
  • um allen Kindern gleiche Startchancen zu ermöglichen.

Familienfreundliche Infrastrukturen verbessern auch den Wirtschaftsstandort der Gemeinde.

Für unsere Zukunft: Mainhausen wird kinderfreundliche Gemeinde

Erstmalig wurde durch unsere Bürgermeisterin, auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme, ein Konzept zur Kinder- und Jugendarbeit erstellt.
Sie richtete eine Koordinationsstelle in der Gemeinde- verwaltung ein, die neben der Bestandsaufnahme als Kontaktstelle zwischen Eltern, Gemeinde und den Institutionen dient.
Daneben wurde die Zusammenarbeit mit den Betreuungsvereinen und den Schulen intensiviert.
Wir unterstützen die Bürgermeisterin in ihren Aktivitäten und stehen für eine bedarfsgerechte und flexible Betreuung vom Kleinkind bis zum Jugendalter.

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Betreuung der Kleinkinder

Eltern brauchen auch für Kinder unter drei Jahren zunehmend eine Betreuungsmöglichkeit. Die Gemeinde hat die Aufgabe, den Erfordernissen der Eltern und Kinder entsprechende flexible Möglichkeiten anzubieten. Die Bestandsaufnahme von Februar 2005 zeigt, dass bisher in Zellhausen 15% aller Kinder unter drei Jahren und in Mainflingen knapp 5% betreut werden.
Zwischenzeitlich ist es gelungen, neben der Villa Kunterbunt, zu deren Konzept schon immer die Betreuung von Kleinkindern gehörte, das Angebot auszuweiten. Inzwischen gibt es zusätzlich weitere 14 Plätze. Dies ist ohne Erhöhung der Ausgaben geglückt. Bereits angestoßen sind weitere Entwicklungen: Ausbau weiterer Betreuungsplätze in den Kindergärten und Einrichtung einer Betreuungsbörse als Ansprechpartner und Koordinationsstelle für Eltern, die:

  • eine Tagesmutter suchen
  • eine flexible Tagespflege benötigen
  • kurzfristig eine Betreuung suchen
  • eine Beratung brauchen.

Diese Betreuungsbörse kann neben der Anlaufstelle auch Aktivitäten mit den Vereinen und der Volkshochschule zum Beispiel in Richtung Bewegungs- und Sprachförderung für Kleinkinder initiieren.

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Betreuung in Tagesstätten

In Zusammenarbeit mit den gemeindlichen Kindergärten hat Bürgermeisterin Disser bereits ein grundlegend neues Betreuungsangebot ausgearbeitet. Nach vorausgehender Bedarfsermittlung bei den betroffenen Eltern wird nun neben dem klassischen Kindergartenplatz die Betreuung in Kindertagesstätten angeboten.
Gewählt werden kann zwischen einer Zweidrittel- und einer Ganztagsbetreuung. Die zusätzlichen Angebote sind in den Kindergärten durch Umstrukturierungen gelungen und damit für die Gemeinde kostenneutral.
Mainhausen hat damit einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Familienfreundlichkeit getan.

Vieles bleibt jedoch auch noch zu tun: Zu nennen sind auch im Sinne der Wirtschaftsförderung

  • ein Betreuungsangebot auch für Mitarbeiter/innen ortsansässiger Unternehmen
  • der Ausbau flexibler Betreuungsmöglichkeiten, angepasst an wechselnde Bedürfnisse wie z.B. Ganztagsbetreuung tageweise, Zukauf einzelner Stunden
  • der Ausbau der Betreuungsbörse und Erhalt der hohen Transparenz aller Betreuungsangebote durch die Gemeinde
  • die Sicherung des hohen Qualitätsstandards durch entsprechende Fortbildungsangebote

All dies kann natürlich nur gelingen, wenn der Bereich der Kinderbetreuung auch einen hohen Stellenwert im Gemeindehaushalt einnimmt.

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Betreuung in Schulen

Spatenstich "Neubau Sporthalle" Anna-Freud-Schule Mainflingen

Auch wenn der Kreis Träger der Schulen ist, hat die Gemeinde großen Anteil an der Weiterentwicklung der Schullandschaft: Sowohl durch Vorantreiben des geplanten Schulneubaus der Käthe-Paulus-Schule und der Einfeldturnhalle der Anna-Freud-Schule als auch durch Unterstützung der Fördervereine mit ihren Betreuungseinrichtungen.

Die Gemeinde wird zukünftig auch durch die Entwicklung der Schulen zu Ganztagsschulen finanziell gefordert werden. Sehr wichtig für die schulische Entwicklung ist auch die konzeptionelle Zusammenarbeit der Verwaltung mit der Schulleitung und den schulischen Gremien der Käthe-Paulus-Schule bezüglich des zukünftigen Betreuungsangebotes.

Anna-Freud-Schule Mainflingen: Betreuung sichern und ausbauen.

Auch dazu hat es im vergangenen Jahr bereits einige Gespräche gegeben. Weitere Impulse wollen wir beim Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule setzen. Der Übergang von dem Kindergarten in die Schule ist ein wichtiger Abschnitt für jedes Kind und bedarf guter Abstimmungen. Die Zusammenarbeit zwischen den Bereichen soll ein fester Bestandteil der Konzeptionen von Schule und Kindergarten werden.

Es ist geschafft: Wir stehen kurz vom Spatenstich an der Käthe-Paulus-Schule.

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Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche

Neben guten Betreuungsmöglichkeiten brauchen Kinder und Jugendliche Freiräume, in denen sie sich entwickeln und entfalten können. Dazu bedarf es neben kindgerechten und sauberen Spielplätzen, der hervorragenden Kinder- und Jugendarbeit der Vereine, auch Angebote für nicht vereinsgebundene Jugendliche, die ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechen. Auch hierbei hat sich die Gemeinde auf den Weg gemacht.

Raum zur Entfaltung und Kreativität: Spielplatz Mainflingen, Römerstraße

Bereits mehrmals traf sich Bürgermeisterin Disser mit Erwachsenen und Jugendlichen, um zu überlegen, was für nicht vereinsgebundene Jugendliche getan werden kann, ihre Freizeitmöglichkeiten zu verbessern. Dabei soll weder die finanzschwache Kommune belastet werden, noch eine Konkurrenz zur Jugendarbeit der örtlichen Vereine entstehen. Geplant und umgesetzt wurde die Gründung eines Fördervereins für gemeindliche Jugendarbeit. Die konstituierende Sitzung fand im Februar 2005 statt. Eine Satzung wurde erarbeitet. Ziel soll es sein, in Mainhausen Orte zu schaffen, wo Jugendliche sich treffen können und willkommen sind. Die Jugendlichen sollen dabei aktiv an der Gestaltung beteiligt werden.

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Unsere Senioren - In Würde älter werden

In unserer Gesellschaft leben immer mehr ältere Menschen. In der Politik für ältere Bürgerinnen und Bürger wird es zunehmend größeren Handlungsbedarf auch für die Kommune geben.

Hier werden wir das Augenmerk darauf richten, für Seniorinnen und Senioren eine optimale Versorgung und Lebensqualität in Mainhausen zu gewährleisten. Darunter verstehen wir zum einen Angebote und Initiativen für aktive Senioren wie das bürgerschaftliche Engagement in einer Seniorenhilfe. Bisher besteht die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Mainhausen, bei der "Hilfe Füreinander" in Seligenstadt Kontakt zu suchen.
Zum anderen gilt es, auch entsprechende Angebote für hilfs- und pflegebedürftige Senioren und deren Angehörigen vorzuhalten. Wir brauchen seniorengerechtes Wohnen und bedarfsgerechte Altenpflege , wie im "Seniorenheim Aureliushof" bereits verwirklicht. Alle Mainhäuser sollen die Angebote nutzen können.

Jedoch muss alles solide finanziert sein, ein weiteres finanzielles Desaster wie bei der Wohntreff GmbH können wir uns nicht leisten. Wir wollen keine Experimente bei Altenpflege und betreutem Wohnen.

Finanzen gesichert: Wohntreff GmbH, Träger des Aurelius Hof

Gleichzeitig möchten wir das gemeindliche Angebot wie Seniorenausflüge und -nachmittage für unsere älteren Mitbürger trotz angespannter Haushaltslage erhalten.

Ein wichtiger Punkt der SPD - vor Ort - war und ist auf behindertengerechte Bauweise zu achten. Bei künftigen Straßenbaumaßnahmen werden Bordsteine barrierefrei angepasst. Die neuen Bushaltestellen werden heute ebenfalls so geplant und umgesetzt. Bestehende Haltestellen sollen Stück für Stück umgestaltet werden; hier müssen im Sinne einer guten Haushaltspolitik alle möglichen Fördermittel ausgeschöpft werden.

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Ehrenamt und Bürgerbeteiligung

"Kommunalpolitik ist nicht der Keller sondern das Fundament der Demokratie." Wir wollen in Mainhausen die Mitarbeit und das Engagement aller Bürgerinnen und Bürger fördern, um dieses Fundament zu festigen. Ob in sport- oder kulturtreibenden Vereinen, in Selbsthilfegruppen und Bürgerinitiativen; neue Formen der Zusammenarbeit und bürgerschaftliches Engagement müssen unterstützt werden.
Hoffnungen, Ansprüche, Wünsche wachsen, die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel hingegen werden immer knapper. Nach wie vor stellt die Gemeinde in erheblichem Maße Zuschüsse und Infrastruktureinrichtungen wie Sporthallen, Bürgerhäuser oder das Vereinsheim am Main zur Verfügung. Diese sollen auch zukünftig erhalten bleiben, für die umfassende Sanierung fehlt jedoch leider das Geld. Aus diesem Grund sind wir auf die Mithilfe unserer aktiven Bürgerinnen und Bürger angewiesen.

Altes Rathaus: Wahrzeichen von Zellhausen.

In der derzeitigen Lage können unsere Ziele auf vielen Gebieten nur durch die Ausschöpfung kostengünstiger Möglichkeiten und durch die Beteiligung und die Bereitschaft zum gemeinsamen Handeln erreicht werden. Wir werden weiterhin miteinander reden, gemeinsam nach Lösungen suchen und Vertrauen schaffen, damit das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft Spaß macht.

Vereinsheim Mainflingen, Ort zahlreicher Feste.

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Eigentum verpflichtet

Wir haben in unserer Gemeinde zahlreiche Gebäude und Liegenschaften, die von allen Bürgerinnen und Bürgern und auch Vereinen zu unterschiedlichsten Zwecken genutzt werden.

Ein großer Teil der Gebäude ist sanierungsbedürftig und oftmals nicht mehr zweckmäßig. Hier wurde jahrelang nicht investiert. Zusätzlich sind bei vielen Neuninvestitionen die Folgekosten nicht berücksichtigt worden. Ergebnisse dieser kurzsichtigen Politik sind hohe Kosten für Sanierungen und Unterhaltung der gemeindlichen Anlagen, die in der momentanen Finanzlage kaum zu bewältigen sind.
Wir wollen im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten für den Erhalt und die Instandsetzung dieser Anlagen sorgen. Gleichzeitig müssen alle Gebäude einer Wirtschaftlichkeitsanalyse unterzogen und beurteilt werden.
Hierzu ist die Erstellung einer Prioritätenliste und eines Sanierungskonzeptes notwendig.

Domizil des Vereinslebens: Bürgerhaus Mainflingen.

Erst wenn klar ist, welche Maßnahmen im Einzelnen notwendig sind, kann eine geplante und gut strukturierte Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen erfolgen.

Gemeindewohnhaus Zellhausen

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Brandschutz bedeutet Sicherheit

Die Sicherheit unserer Bürger genießt für uns höchste Priorität: Unsere Gemeinde kann hier auf eine sehr engagierte und motivierte freiwillige Feuerwehr zurückgreifen. Damit unsere freiwilligen Feuerwehren ihren gesetzlichen Auftrag erfüllen können, muss kontinuierlich in Ausrüstung, Geräte und Ausbildung investiert werden. Hierzu gehören gut ausgestattete Fahrzeuge, ebenso wie ordnungsgemäße Unterkünfte und Schulungsräume. Die heutige Situation der Mainhäuser Wehren ist nicht weiter als tragbar zu bezeichnen.
Die Arbeiten am neuen Feuerwehrhaus in Mainflingen sind heute, endlich, in vollem Gang. Erst wenn der Umzug der Feuerwehr vollzogen ist, kann man von einer Unterbringung in adäquaten Räumen sprechen. Bis dahin gilt es, die Finanzierung zu sichern und keine Verzögerungen mehr zuzulassen.

Bedarfsgerechte Unterbringung der Feuerwehren: Umbau in Mainflingen

Aufzeigen von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für das Feuerwehrhaus Zellhausen

Aber auch das Feuerwehrhaus Zellhausen befindet sich in einem mehr als nur sanierungsbedürftigen Zustand. Die Feuerwehrleute müssen sich derzeit hinter den laufenden Fahrzeugen umziehen, da ordnungsgemäße Umkleideräume nicht vorhanden sind.
Das Dach des Gebäudes ist undicht, es fehlen gut ausgestattete Schulungsräume. Die Liste der Mängel könnte man unendlich weiterführen. Tatsache ist, ein neues Feuerwehrhaus muss her. Die Bürgermeisterin ist zur Zeit auf der Suche nach anderen Finanzierungsmodellen, um trotz angespannter Finanzlage auch für die Zellhäuser Feuerwehr neue Räume schaffen zu können.

Wir, die Mainhäuser SPD, werden die Bürgermeisterin bei der Suche und Entscheidungsfindung unterstützen.

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Mainhausens Charme ist die herrliche Umgebung

Gelegen zwischen Spessart und Odenwald, eingerahmt von mehreren Seen, dem Main, Landschaftsschutz- und Naturschutzgebieten, bietet Mainhausen alles, was man sucht für Ruhe und Erholung. Wer gerne mit dem Rad unterwegs ist, wird seine helle Freude bei einer Tour am Mainufer oder bei der Erkundung der herrlichen Landschaft haben. Gerade das Angebot an Naherholung und Freizeitgestaltung zeichnet unsere Gemeinde aus. Unser Ziel muss daher die Bewahrung einer ökologisch vielfältigen Naturlandschaft sein, um eine hohe Lebensqualität zu sichern.

nser Ziel: Radwegeverbindung in Richtung Schwalbennest

Um die Schönheit der Region auch ideal zur Naherholung genießen zu können, und um Pendlern umweltfreundliche Alternativen zum Kraftverkehr zu bieten, setzen wir uns für den Ausbau des Radwegenetzes in alle Richtungen ein. Leider wurde in der Vergangenheit versäumt, die entsprechenden Anträge bei der Landesregierung einzureichen. Inzwischen haben wir uns gemeinsam mit der SPD in Babenhausen für eine Radwegeverbindung entlang der L 3065 ausgesprochen. Bürgermeisterin Disser konnte bereits erreichen, dass der Radweg entlang der L 2310 (Richtung Stockstadt) auf die Prioritätenliste des Landes Hessen genommen wird. Hierdurch schaffen wir auch eine weitere attraktive Verbindung der beiden Ortsteile über die Teerstraße und eine Alternative zum Erreichen des Schwalbennestes.

Die ehemalige HIM-Grube ist heute als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Zwanzig Jahre haben wir gemeinsam gegen die Giftmülldeponie gekämpft und gezeigt, was bewirkt werden kann, wenn wir zusammenstehen. Jetzt soll dort nach unserem Willen ein Naturschutzzentrum zur Information der interessierten Bevölkerung und insbesondere von Schulen entstehen.

Früher Bedrohung - heute Kleinod. Naturschutzgebiet HIM-Grube

Das wichtigste Argument zur Verhinderung der Giftmülldeponie war das Grundwasser - unser wichtigstes Lebensmittel. Das Grundwasser ist zu schützen, und es sollte nur in einem ausgeglichenen Rahmen verbraucht werden. Daher darf die Wasserversorgung nicht allein von wirtschaftlichen Interessen geleitet werden.

Die zahlreichen Probleme im Bereich der Energieversorgung zeigen uns, wie wichtig es ist, auf erneuerbare Energien zu setzen. Wir wollen private Investitionen in Erdwärmenutzung, Abfallholzverwertung und Fotovoltaik anregen. Es muss sichergestellt werden, dass der Grundsatz des sparsamen Ressourcenverbrauchs eingehalten wird.

Staatsministerin für Forsten und Umwelt, Margit Conrad,
an der Fotovoltaikanlage in Mainflingen


Den Anfang machte in Mainhausen die erste Fotovoltaikanlage auf dem Dach der Sporthalle Mainflingen. Die Initiative hierfür ging von der Agenda 21-Kommission der Gemeinde aus. Umgesetzt und finanziert wurde das Vorhaben durch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die sich in einer Gesellschaft zusammengeschlossen haben. Ein Beispiel, das Schule machen sollte.

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Mehr Mobilität durch Verbesserung des ÖPNV

Gute Verkehrsinfrastruktur dient allen Mainhäuser Bürgerinnen und Bürgern. Das Gerüst der Mainhäuser Verkehrsinfrastruktur sind die Busverbindungen und die Odenwaldbahn mit ihrem Bahnhof in Zellhausen.

Die Odenwaldbahn muss auch für Mainhäuser Bürger an Attraktivität gewinnen

In den kommenden zwei Jahren wird der Bahnsteig in Zellhausen modernisiert. Neue Wartehallen verbessern den Komfort für Reisende ebenso wie barrierefreie Zugänge zu den Zügen. Was derzeit noch fehlt, sind mehr Haltestopps insbesondere im Berufsverkehr. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin werden wir uns dafür einsetzen, dass durch ein besseres Angebot die entsprechende Nachfrage durch Berufspendler steigen wird.

Auch im Bereich der Busverbindungen gibt es viel zu tun: Die Bushaltestellen sind heute weder behindertengerecht noch ansehnlich ausgestattet. Hier werden wir ein Konzept erarbeiten, das die vollständige Ausnutzung von Fördermöglichkeiten beinhaltet. Ein weiterer Schritt wird auch hier die Verbesserung der Fahrtzeiten und der Anbindung an den überregionalen Verkehr sein.

Künftig mehr Komfort für alle Bushaltestellen

Bei den derzeitigen Energiepreisen und der Beschneidung von Steuererleichterungen für Berufspendler wollen wir den öffentlichen Personennahverkehr erhalten und ausbauen, um damit eine Alternative zum Kraftverkehr zu bieten.

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Sicherheit auf Mainhausens Straßen und Wegen

Während in den vergangenen Jahren die Forderung nach Verkehrsberuhigungsmaßnahmen von Seiten der Ortspolizeibehörde mehr oder weniger ignoriert wurden, hat sich in den vergangenen 24 Monaten zum Wohle der Sicherheit unserer - insbesondere schwächeren und älteren - Mitbürger viel getan.

Mehr Sicherheit - mehr Lebensqualität!

Im Neubaugebiet Zellhausen wurden die Seitenstraßen - wie von den Anwohnern mehrfach gewünscht - als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen und somit eine besondere Schutzvorkehrung für die zahlreichen Kinder geschaffen. Was früher weder SPD-Anträge in der Gemeindevertretung, noch eine von der SPD durchgeführte
Anwohnerversammlung durchsetzen konnten, wurde von Bürgermeisterin Ruth Disser in kürzester Zeit gelöst. Gleiches gilt für die Ausweisung einer Tempo-30-Zone an der Mainflinger Anna-Freud-Schule. Die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler wurde auch hier schnell und unbürokratisch verbessert und dem erhöhten Sicherheitsbedarf im Umfeld öffentlicher Einrichtungen Rechnung getragen.

Der Kreisel mit Querungshilfe am Aurelius-Hof bringt eine erhebliche Entlastung für die zahlreichen Seniorinnen und Senioren beim Überqueren der Landstraße in Richtung Fahrradweg.

Verkehrsberuhigung verbunden mit sicherer Anbindung des
Neubaugebietes für Jung und Alt: Kreisel am Ginkgoring/Magdruh


Nach Fertigstellung des Neubaugebietes "Magdruh" und nach Errichtung des Lebensmittelmarktes ist hier eine sichere und flüssige Anbindung des neuen "Viertels" gewährleistet, von der alle Verkehrsteilnehmer profitieren werden.

Nächstes Projekt wird die Beruhigung der viel und schnell befahrenen Brüder-Grimm-Strasse sein. Der Kreis hat bei einem Ortstermin bereits Vorschläge gemacht, deren Umsetzung zunächst von den Behörden geprüft wird.

Ein besonderer Brennpunkt und jahrelanges Anliegen der SPD ist die Überquerung der Babenhäuser Straße und der Mainflinger Straße an der TGZ-Turnhalle im Ortsteil Zellhausen. Viele Menschen, ob Jung oder Alt, müssen diesen Kreuzungsbereich überqueren um z.B. die Poststelle aufzusuchen oder ihren sportlichen Interessen in der Turnhalle nachzugehen. Besonders in den Wintermonaten, wenn es früher dunkel wird, ist dies besonders gefährlich. Man denke besonders an unsere Kinder, die für ihre sportlichen Aktivitäten die Turnhalle aufsuchen. Ein weiterer Gefahrenpunkt ist der Radweg aus Richtung Mainflingen, der abrupt an der Babenhäuser Straße im Kreuzungsbereich endet.

Bedarf dringender Entschärfung: Gefahrenschwerpunkt Kreuzung an der TGZ Turnhalle

Die SPD-Mainhausen hatte im Oktober 2000 alle Bürgerinnen und Bürger bei einer Informationsveranstaltung an die TGZ-Turnhalle eingeladen, um ihre Vorschläge aufzunehmen.
Nach eingehender Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern tritt die SPD-Mainhausen für die Installation einer Bedarfsampel mit Zebrastreifen auf der Babenhäuser Straße sowie Mainflinger Straße ein. Des Weiteren soll der Radweg auf der Mainflinger Straße in Höhe des vorhandenen Übergangs gekürzt werden, um einen sicheren Übergang in die Wiesenstraße zu gewährleisten.

Leider wurden unsere Anträge in der Vergangenheit abgelehnt.

Ein weiterer Brennpunkt ist die Ortseinfahrt nach Zellhausen von Babenhausen. An dieser Ortseinfahrt in Höhe des früheren HL-Marktes und Ringstraße wird wiederholt die Geschwindigkeit von 50 km/h überschritten.

Die SPD-Fraktion Mainhausen hatte in der Gemeindevertreter- sitzung im Dezember 2000 für diesen Bereich zum Haushalt 2001 die Einrichtung einer Verkehrsinsel, vergleichbar wie bei der Einfahrt nach Mainflingen, in Höhe der Tankstelle, beantragt. Mit der Umsetzung des Schulwegeplanes beim Neubau der Käthe-Paulus-Schule wird auch am anderen Ortsende Richtung Seligenstadt ebenso eine Verkehrsinsel geschaffen. Für die Hauptverkehrsstraße in Zellhausen haben wir dann ein durchdachtes Sicherheitskonzept aus einem Guss.

Auch diese Maßnahme, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugute kommt, konnten wir in den gemeindlichen Gremien nicht durchsetzen.

Mit Hilfe von Sponsoren angeschafft: Mobile Geschwindigkeitsanzeige.

Wir werden für Sie jedoch weiter am Ball bleiben, damit diese Missstände behoben werden.

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Straßensanierung

In vielen Straßen Mainhausens stößt man auf Schlaglöcher oder Stolperfallen auf Gehsteigen. Diese miserablen Straßenverhältnisse sind auch ein Ergebnis einer 18-jährigen Versäumnispolitik. Nachdem die Straßen- und Kanalsanierung in Mainflingen so gut wie abgeschlossen ist, wird sie nun endlich in Zellhausen mit Steinweg und Wingertstraße fortgesetzt.

Friedrich-Ebert-Straße Mainflingen: Beispiel für abgeschlossene Sanierung.

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Es geht um: Unsere Zukunft. Unser Mainhausen.

Was wir unter (Kommunal)- Politik verstehen

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für eine menschenwürdige und sozial gerechte Gesellschaft, für eine friedliche Welt und eine lebensfähige Natur. Wir wollen Bewahrenswertes erhalten, lebensbedrohende Risiken abwenden und Mut machen, Fortschritt zu erstreiten.

Politik ist nur ein Instrument, um diese Ziele zu erreichen. Wir wollen unsere Politik glaubwürdig vertreten, indem wir:

  • sagen, was wir wollen
  • um den richtigen Weg streiten. Dabei ist der Streit nicht das Ziel
  • Prioritäten setzen
  • Lasten gerecht verteilen
  • unbequeme Wahrheiten offen aussprechen
  • dazu stehen, dass man es nicht allen recht machen kann!
  • anerkennen, dass Kompromisse und Konflikte in einer Demokratie ausgehalten werden müssen
  • mehrheitliche Entscheidungen hinnehmen; denn wie soll Demokratie sonst funktionieren?
  • wo notwendig, die Politik des Gegners bekämpfen, aber nicht den anders denkenden Menschen
  • Leistungen des Gegners auch anerkennen!
  • beharrlich bleiben, selbst wenn wir erst nach Jahren Erfolg haben
  • uns um Mehrheiten bemühen: wir wollen unsere Ziele auch erreichen.

Wenn Sie ähnlich oder genauso wie wir über Politik denken, bitten wir Sie um Ihre Unterstützung, nicht nur um Ihre Stimme.

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