Kommunalwahl 2011
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Grundsatzprogramm
Unsere Kandidaten
- Ruth Disser
- Dieter Jahn
- Kai Gerfelder
- Gisela Schobbe
- Hans-Joachim Funkert
- Roman Kirchner
- Angela Weiß
- Holger Hitzel (parteilos)
- Jan Triebel
- Katja Jochum
- Frank Kollmus
- Hans-Christian Falkenberg
- Frank Simon (parteilos)
- Ammar Bustami (parteilos)
- Ernst Guschlbauer
- Franz Klein (parteilos)
- Gerlinde Glaser
- Frank Kuhn
- Horst Lozar
- Peter Triefenbach
- Wolfgang Löbnau
- Norbert Hassenpflug
- Michael Jochum (parteilos)
- Herwig Guschlbauer
- Heinz-Jürgen Verkamp
- Egon Laber
- Jens Gerfelder
Wirtschaftsstandort
Nur wo Arbeit ist, entsteht auch Wohlstand
Die Stärkung und der Ausbau des Wirtschaftstandortes Mainhausen ist zentrales Projekt für die Zukunft unserer Gemeinde. Als Teil der Wirtschaftsregion Rhein-Main, mit guter Anbindung an zwei wichtige Autobahnen (A3 und A45) und sehr niedrigen Gewerbesteuerhebesätzen, erfüllt Mainhausen äußerst wichtige Kriterien für Unternehmen.
In den vergangenen Jahren haben wir den Wirtschaftsstandort Mainhausen bereits nachhaltig stabilisiert. So finden in regelmäßigen Abständen Gespräche und Diskussionsrunden zwischen den Vertretern des örtlichen Gewerbes und Bürgermeisterin Disser statt. Die Unterstützung und Beratung der Unternehmen, z.B. bei Baumaßnahmen, wurde seitens der Verwaltung verstärkt. Der Mainhäuser Gewerbemarkt hat sich zwischenzeitlich ebenso etabliert wie der Wochenmarkt in Zellhausen. Diese Projekte werden von der Mainhäuser SPD aktiv unterstützt.

Wochenmarkt: Beliebter Treff für Alt und Jung
Die Folgen einbrechender Gewerbesteuereinahmen hat uns die Finanzkrise deutlich gezeigt. Ein solcher Einbruch kann nicht allein durch Einsparungen und schon gar nicht durch eine Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes aufgefangen werden. Unser Ziel muss es sein, ansässige Unternehmen zu halten und neue Gewerbebetriebe anzusiedeln. Für die Neuansiedlung jedoch benötigen wir Flächen. Im vergangenen Jahr haben wir die ersten Schritte für die Erschließung eines neuen Gewerbegebietes südlich des Ostrings vorangetrieben und werden diesen Weg weiterverfolgen. Die Interessen der Anwohner in der Sudetensiedlung sollen bei der Auswahl der Gewerbezweige selbstverständlich berücksichtigt werden.

Fläche für Gewerbegebiet Ostring
Inzwischen liegen die ersten groben Pläne zur Neuentwicklung des manroland-Geländes vor. Wir bedauern die Schließung des manroland Standortes in Mainhausen und damit das Ende einer Epoche der örtlichen Industriegeschichte. Gerade deshalb wollen wir verhindern, dass die Fläche zu einer ungenutzten Industrieruine verkommt.
Auf dem 8,9 Hektar großen Areal soll nach unserem Willen ein Wohn-, Misch-, und Gewerbegebiet geschaffen werden. Zunächst muss die Gemeinde Baurecht schaffen, anschließend wird
das Gelände zwischen manroland und der Gemeinde aufgeteilt. Derzeit ist geplant, dass die Gemeinde eine Gewerbefläche erhält.
Die Kombination von Wohn-, Misch- und Gewerbegebiet berücksichtigt die Interessen von Bevölkerung, Wirtschaft und Gemeinde. Beim Zuschnitt der Bauplätze werden wir darauf achten, dass auch weniger solvente Familien die Möglichkeit erhalten, ein Eigenheim zu errichten. Unentbehrlich ist auch die Berücksichtigung einer klimafreundlichen Erschließung und Energieversorgung. Die Zufahrt zum neuen Siedlungsbereich wird über einen Kreisel erfolgen, der zur Verkehrsberuhigung beiträgt.

manroland: Wohn- und Gewerbegebiet statt Industriebrache
Ein weiteres Anliegen ist die Wirtschaftsförderung über die Gemeindegrenzen hinaus. Hier wollen wir eine engere Verzahnung mit den Nachbarn Seligenstadt und Hainburg erreichen. Im Kreis Offenbach hat der Ostkreis keinen leichten Stand, vor allem gegenüber dem wirtschaftsstarken Westkreis. Um hier nicht den Anschluss zu verlieren, müssen die drei Kommunen ein gemeinsames Konzept erarbeiten. Dazu rufen wir alle Gewerbetreibenden, Gewerbevereine und politisch Verantwortlichen auf. Wir sind zu einer effektiven Zusammenarbeit bereit.

