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Positiver Trend bei Kinderbetreuung

Betreuungssituation entspannt sich / Gebühren unter dem Kreisdurchschnitt

Im Rahmen der Sozialausschusssitzung am 27. Februar informierte der Bürgermeister Frank Simon (SPD) zusammen mit der Leitung des Fachbereichs Jugend und Soziales über den Sachstand der Mainhäuser Kinderbetreuung. Insgesamt sind die Kapazitäten in den gemeindeeigenen Kindergärten komplett ausgeschöpft. Erfreulicherweise wird die neue Kindertagestätte „Kinderinsel“ im Ortsteil Mainflingen pünktlich zum Start des neuen Kindergartenjahres 2024/2025 fertiggestellt.  „Nunmehr sind wir in der glücklichen Lage, fast allen Kindern bis zum Ende des Jahres einen Krippen- oder Kindergartenplatz anbieten zu können“, freut sich SPD-Fraktionschefin und Sozialausschussvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor.  „Die geschilderten Entwicklungen freuen uns sehr. Nachdem die Situation der Kinderbetreuung in unserer Gemeinde lange angespannt war, zeigt sich nun die harte Arbeit des Bürgermeisters und der Verwaltung. Damit wird ein zentrales politisches Anliegen der SPD-Fraktion für die laufende Wahlperiode verwirklicht.“

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„Besonders positiv ist die Bilanz der Personalgewinnung. Nur noch wenige Stellen sind unbesetzt. Insgesamt hat sich die Situation deutlich entspannt. Die noch offenen Stellen werden als Personalpuffer gebraucht. Der Mix aus Fachkräften und Quereinsteigern führt zu einer guten Betreuungssituation in unserer Kommune“, ergänzt Sozialausschussmitglied Benjamin Schlett-Salchow.

Bürgermeister Simon erläuterte auch die allgemeine Gebührensituation. Momentan liegt Mainhausen weit unter dem Kreisdurchschnitt. „Das führt natürlich auch zu einer erheblichen finanziellen Belastung der Kommune. Insgesamt entsteht im Haushaltsjahr 2024 für den Bereich Kinderbetreuung ein Defizit von 5 Millionen Euro, welches aus anderen Mitteln finanziert wird. Wir sind der Überzeugung, dass dieses Geld sehr gut angelegt ist. Trotzdem braucht es eine weitreichendere finanzielle Unterstützung des Landes Hessens, um die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen nicht zu gefährden“, führt SPD-Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner aus. „Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Gemeinde nichts anderes übrig bleiben, als die Gebühren zu erhöhen. Sollte es so kommen,  wird sich die SPD-Fraktion dafür einsetzen, die Gebührenerhöhung in einem sozial verträglichen Rahmen durchzuführen“, schließt Felicitas Mohler-Kaczor.