SPD begrüßt Beschluss zum Feuerwehr-Bedarfsplan
Sicherheit braucht Verlässlichkeit und Planung
Die SPD-Fraktion Mainhausen begrüßt die einstimmige Beschlussfassung über den neuen Bedarfs- und Entwicklungsplan für die Freiwillige Feuerwehr Mainhausen. Mit dem Plan schafft die Gemeinde eine verlässliche Grundlage für die weitere Entwicklung des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe in den kommenden Jahren.

„Eine gut ausgestattete und leistungsfähige Feuerwehr ist für uns keine Selbstverständlichkeit, sondern eine zentrale Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge“, erklärt Eva Lesk Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Wenn Menschen in einer Notsituation Hilfe benötigen, müssen sie sich darauf verlassen können, dass unsere Feuerwehr schnell und wirksam helfen kann. Das gilt für unsere Bürgerinnen und Bürger genauso wie für die Betriebe und Unternehmen in Mainhausen.“
Der Bedarfs- und Entwicklungsplan analysiert die vorhandenen Strukturen und die örtlichen Gefahrenpotenziale und zeigt auf, welche personellen, organisatorischen und technischen Maßnahmen künftig erforderlich sind. Er bildet damit die Grundlage für anstehende Entscheidungen über Fahrzeuge, Geräte, Ausrüstung, Feuerwehrhäuser sowie die Personal- und Nachwuchsentwicklung.
Für die SPD ist dabei besonders wichtig, dass der Plan nicht nur gesetzliche Anforderungen erfüllt, sondern auch langfristige Planungssicherheit schafft. Gerade angesichts der wirtschaftlich und finanziell herausfordernden Situation der Kommunen müsse frühzeitig klar sein, welche Investitionen notwendig sind und in welcher zeitlichen Reihenfolge sie umgesetzt werden sollen.
„Wir müssen auch in schwierigen Haushaltszeiten dafür sorgen, dass notwendige Investitionen in die Sicherheit nicht dem Zufall überlassen werden. Der Bedarfs- und Entwicklungsplan gibt uns die Möglichkeit, vorausschauend zu planen, Prioritäten zu setzen und finanzielle Belastungen über mehrere Jahre verantwortungsvoll zu steuern“, ergänzt Sönke Voss, Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeindevertretung.
Ausdrücklich dankt die SPD den ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden in Mainflingen und Zellhausen. Ihr Einsatz gehe weit über die eigentlichen Einsätze hinaus. Ausbildung, Übungen, Nachwuchsarbeit und die ständige Einsatzbereitschaft verlangten viel Zeit und persönliches Engagement.
„Unsere Feuerwehr lebt von Menschen, die bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen – tagsüber, nachts, an Wochenenden und Feiertagen. Dieses ehrenamtliche Engagement verdient nicht nur unseren Dank und unsere Anerkennung, sondern auch verlässliche Rahmenbedingungen und eine zeitgemäße Ausstattung“, so Eva Lesk weiter.
Positiv bewertet die SPD zudem das Zusammenspiel zwischen den politischen Gremien, der Gemeindeverwaltung und den Führungsebenen der Feuerwehren. Eine zukunftsfähige Feuerwehr könne nur gemeinsam entwickelt werden. Der nun beschlossene Bedarfs- und Entwicklungsplan sei deshalb auch Ausdruck einer gemeinsamen Verantwortung für die Sicherheit Mainhausens.
