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SPD: Kinderbetreuung in Mainhausen hervorragend aufgestellt

Keine Wartelisten in kommunalen Kitas – alle Stellen besetzt

Die Betreuungssituation für Kinder in Mainhausen hat sich weiter positiv entwickelt. Das geht aus der Antwort des Gemeindevorstandes auf eine Anfrage des Gemeindevertreters Felix Walter (FDP) zur Personal- und Betreuungssituation in den Mainhäuser Kindertagesstätten hervor. Besonders erfreulich aus Sicht der SPD-Fraktion: Aktuell gibt es keine Warteliste für die kommunalen Kindertagesstätten. Bereits bei der letzten Vergaberunde im ersten Quartal 2026 konnte allen Familien ein Betreuungsangebot unterbreitet werden.

Kindertagespflege_kreis

„Das ist eine sehr gute Nachricht für die Familien in Mainhausen. Wir haben in den vergangenen Jahren erhebliche finanzielle Mittel in den Ausbau der Kinderbetreuung investiert und gemeinsam viele schwierige Entscheidungen getroffen. Dass heute keine Warteliste mehr besteht und allen Familien bei der letzten Vergaberunde ein Angebot gemacht werden konnte, zeigt, dass sich diese Anstrengungen gelohnt haben“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Marco Schreiner.

In den sechs kommunalen Einrichtungen stehen im Ü3-Bereich insgesamt 335 Plätze zur Verfügung. Aufgrund von Integrationsmaßnahmen reduziert sich die tatsächlich verfügbare Kapazität derzeit um 23 Plätze. Aktuell werden dort 278 Kinder betreut. Im U3-Bereich verfügen die kommunalen Krippen über 80 Plätze, von denen derzeit 72 belegt sind. Ergänzt wird das Angebot durch die nichtkommunalen Einrichtungen sowie die Kindertagespflege. Im September 2026 werden 16 Mainhäuser Kinder von Tagespflegepersonen betreut.

Auch die Personalsituation stellt sich nach Angaben des Gemeindevorstandes derzeit ausgesprochen stabil dar: Sämtliche Stellen in den kommunalen Kindertagesstätten sind besetzt, weitere Stellenausschreibungen sind aktuell nicht veröffentlicht. Im laufenden Kindergartenjahr wird zudem die Rückkehr von vier Beschäftigten aus der Elternzeit erwartet.

„Noch vor wenigen Jahren waren fehlende Plätze und unbesetzte Stellen eine der größten Herausforderungen in der Mainhäuser Kinderbetreuung. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass wir heute sowohl bei den Betreuungskapazitäten als auch beim Personal deutlich besser dastehen“, betont Felicitas Mohler-Kaczor, Vorsitzende des Sozialausschusses der Gemeinde Mainhausen. „Für uns bleibt dabei entscheidend, nicht nur ausreichend Plätze vorzuhalten, sondern den Kindern eine qualitativ hochwertige Betreuung und den Eltern Verlässlichkeit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bieten.“

Die Entwicklung knüpft an den Kurs der vergangenen Jahre an. Die SPD hatte den Ausbau einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung wiederholt zu einem Schwerpunkt ihrer kommunalpolitischen Arbeit gemacht. Noch im März 2024 hatte die Fraktion von einer sich entspannenden, aber weiterhin herausfordernden Betreuungssituation gesprochen. Mit der Eröffnung der Kinderinsel und dem weiteren Ausbau der Angebote wurden zusätzliche Kapazitäten geschaffen.

Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen, dass eine vorausschauende Bedarfsplanung notwendig bleibt. Zum Ende des laufenden Betreuungsjahres werden voraussichtlich insgesamt 87 Kinder aus den Mainhäuser Einrichtungen an die Grundschulen wechseln, davon 73 aus kommunalen und 14 aus den beiden nichtkommunalen Einrichtungen. Bei den Geburten weist die Gemeinde für 2024 insgesamt 90 und für 2025 79 Kinder aus; bis einschließlich Juli 2026 wurden 46 Geburten registriert. Zu- und Wegzüge halten sich nach Angaben der Verwaltung ungefähr die Waage.

„Wir können mit der aktuellen Situation zufrieden sein, dürfen uns darauf aber nicht ausruhen“, so Schreiner abschließend. „Kinderbetreuung bleibt eine dauerhafte Aufgabe. Kapazitäten, Personalbedarf und Geburtenentwicklung müssen wir deshalb kontinuierlich im Blick behalten. Unser Anspruch bleibt, dass Familien in Mainhausen auch künftig ein verlässliches und bedarfsgerechtes Betreuungsangebot vorfinden.“